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Freizeit & Tourismus in Calden

Entdecken, Erleben, Genießen

Die Gemeinde Calden bietet eine bunte Mischung aus Kultur, Natur, Freizeit und Erholung – ideal für Tagesausflüge, Familienerlebnisse oder entspannte Wochenenden. Ob Sie gerne aktiv unterwegs sind, historische Orte entdecken oder einfach die Landschaft genießen möchten: In und um Calden gibt es viel zu erleben.

Schloss Wilhelmsthal

Ein besonderes Highlight ist das Schloss Wilhelmsthal mit seinem historischen Park. Die prachtvolle Rokoko-Residenz aus dem 18. Jahrhundert zählt zu den bedeutendsten Bauwerken der Region und lädt zu Besichtigungen, Spaziergängen und Veranstaltungen ein. Der weitläufige Park mit Wasserspielen und altem Baumbestand ist zu vielen Jahreszeiten ein lohnendes Ausflugsziel.

Koppensteine (Kopfsteine) Fürstenwald

Eine markante Erscheinung in der Landschaft und das Wahrzeichen von Fürstenwald sind die Koppensteine (Kopfsteine), ein Naturdenkmal auf 310 m ü. NN. Die größte der beiden Säulen hat eine Höhe von ca. 5 m. Die durch Erosion freistehenden Basaltsäulen am Weg zum Dörnberg haben ein Alter von über 10 Mio. Jahren. Zu Füßen der Koppensteine, im Oppergrund (Opfergrund), könnte es vor ca. 2000 Jahren eine chattische Kult- und Opferstätte gegeben haben. Die südwestlich gelegene Wüstung Zopfenhagen im Quellgebiet der Nebelbeeke unterhalb der alten Flur Fürsten lässt auf eine frühgeschichtliche Siedlung schließen.

Museum "Alte Schmiede"

Das Geschichtshaus Alte Schmiede Calden zählt zu den ältesten Gebäuden des Ortsteils Calden. Das 1770 in Fachwerkbauweise errichtete Gebäude diente ursprünglich als Schmiede und Backhaus. Nach der Stilllegung 1914 verfiel es zunehmend, wurde jedoch 1985/86 aufwendig saniert und bewahrt bis heute seinen besonderen historischen Charme. Heute zeigt die Alte Schmiede vielfältige Ausstellungen zur regionalen Geschichte: zur Schlacht bei Wilhelmsthal (1762), zur archäologischen Erforschung des Caldener Erdwerks aus der Jungsteinzeit, zur historischen Schmiedetechnik sowie zur Dorf- und Gemeindegeschichte Caldens – ergänzt durch wechselnde Exponate und Kunstwerke.

Hangarsteinsee

Der Hangarstein war einst ein markanter Basaltkegel, der durch den Abbau zwischen 1908 und 1929 zu einem See wurde. Der gewonnene Basalt diente vor allem dem Straßen- und Gleisbau und wurde über eine Bremsbahn zur Bahnstrecke bei Fürstenwald transportiert. Nach Wassereinbrüchen wurde der Steinbruch stillgelegt und entwickelte sich ab den 1930er Jahren zu einem beliebten Naturbadesee. Heute erinnern noch Überreste der Anlagen im Wald an die Industriegeschichte. Der Rundwanderweg W7 führt vom Naturparkzentrum am Dörnberg direkt am Hangarstein vorbei.